Traum der kleinen Pernille Pimpernell

001 1

..und als das Leben für die kleine Pernille zu schlimm wurde machte sie sich einfach mit ihrem Teddy auf den Weg.

Sie lief jede Nacht und lief … und irgendwann erreichte sie Neverland, das Land wo alle Kinder in Sicherheit sind und so leben können wie sie es wollen.

Später, viel später, kam Pernille wieder zurück, wurde sie ganz schnell erwachsen und lebte immer noch so wie sie es gerne wollte!

die schwarze Blume

Heute Nacht träumte Pernille mal wieder von der guten Fee.

Sie kam in das Haus, wo die gute Fee wohnt, dort lag ein Zettel auf dem Küchentisch: „Bin unterwegs in dringenden WunschGeschäften!“

„Ach schade,“ dachte Pernille, „ich wollte sie doch so gerne wieder einmal treffen…“

Da sah sie den Umschlag der an der Teetasse lehnte, darauf stand ihr Name. Verwundert öffnete sie ihn, heraus fiel ein kleiner Brief:

„Liebe Pernille!

Schade, daß wir uns wieder verpaßt haben, aber ich habe ein Geschenk für Dich. Geh in den Garten und guck, wo der Mond den hellsten Schein auf die Erde malt. Dort steht eine schwarze Blume. Du sollst sie pflücken und mit nach Hause nehmen.“

Die schwarze Blume hatte Pernille schnell gefunden …

***

…und als Pernille heute morgen aufwachte lag die schwarze Blume neben ihrem Kopfkissen. Sie duftete ganz fein und süß. „Warum hat die gute Fee mir diese Blume wohl geschenkt?“ dachte Pernille. „…ob das eine Wunderblume ist?“

050

Etwas später rief die gute Fee an: “ Hör gut zu Pernille, ich hab im Augenblick so viel zu tun,  wir werden uns eine lange Zeit nicht mehr treffen können. Das tut mir sehr leid, aber es ist nicht zu ändern. – Deswegen hab ich Dir auch die schwarze Blume gegeben. Sie ist etwas ganz besonderes und jedes ihrer Blütenblätter erfüllt einen Wunsch. Sei aber bitte vorsichtig, denn du darfst nichts für dich selbst wünschen… sonst wird es ein Unglück geben.“

Bevor Pernille  noch etwas sagen konnte, hatte die gute Fee aufgelegt.

—- wird fortgesetzt? —–

.

das Einhorn oder das Wunder vom Berg

Nun geht Pernille Pimpernell sehr gerne schon ganz früh spazieren, am liebsten noch vorm Sonnenaufgang. So war sie am Sonntag wieder unterwegs.

Oben auf dem Berg wurden die Nebel dichter und dichter und plötzlich sah sei ein funkelndes Glühen auf sich zukommen. Überrascht blieb sie stehen und es trat ein Fabelwesen aus den Nebeln.

Ein Einhorn, so wunderschön, wie sie noch nie etwas gesehen hatte. Es kam direkt auf sie zu und schnaubte leise. Da fielen Pernille die beiden Möhren ein, die sie als Wegzehrung mitgenommen hatte.  Sie nahm sie aus der Tasche und hielt sie dem Einhorn hin…

unicorn 1

… und es nahm sie an!

Pernille fühlte sich so glücklich wie lange nicht mehr und hätte singen und tanzen können vor Freude. Die Gegenwart dieses wunderbaren Fabeltieres ließ sie alle Sorgen vergessen… und überall wo das Einhorn hintrat erblühten duftende Rosen.

Noch lange blieben sie da oben auf dem Berg, als die Sonne aufging verabschiedete sich das Einhorn mit dem Versprechen, daß sie sich wieder sehen würden.

Welcome!

017 1

Als Pernille vorhin in den Garten guckte, saß da der König aller Hasen. Sie erkannte ihn sofort, denn er war sehr, sehr groß, … ein König eben.

Schnell lief Pernille mit einer BegüßungsMöhre raus und schon bald mümmelte der HasenKönig zufrieden sein Geschenk. Pernille holte sich eine Tasse Tee nach draußen, gemütlich saßen sie beisammen und er erzählte, warum er gekommen war: “ Die Menschen machen wieder Jagd auf mein Volk, schon so viele sind tot und wir suchen eine neue sichere Heimat. Hast du eine Idee, wo wir in Frieden leben könnten?“

Pernille wollte schon sagen, das sie leider nicht helfen könne, da fiel ihr der ewige Wald ein. „Hasen König, ich kenne wirklich einen Zufluchtsort und ich hoffe mit Hilfe der Feen werdet ihr alle dorthin gelangen können. Kein Mensch hat dort Zutritt, es sei denn die Feen bringen ihn  hin. Dort gibt es nur Lebensfreude,  viele blühende grüne Wiesen und natürlich den riesigen ewigen Wald mit seinen wunderschönen Lichtungen. Dort leben alle in Liebe und Frieden miteinander“

„Oh, das hört sich gut an. Das wäre wirklich zu schön…“

“ Du mußt etwas Geduld haben, ich werde versuchen mit den Feen zu sprechen… wir treffen uns heute Abend wieder hier!“

Und so machte Pernille sich auf … die Feen zu finden…

Pernille bei den Sternenkindern

In den letzten Nächten waren wieder viele Sterne am Himmel zu sehen… und Pernille dachte:  „Es wäre doch zu schön wenn ich sie einmal besuchen könnte.“

Im Schlaf nahmen sie die NachtFeen mit und sie stand staunend hoch oben im Himmel, die Sterne waren zum Greifen nah. Was sie vorher nicht wußte, die Sterne erzählen sehr gerne… lange Märchen und Geschichten von der Unendlichkeit, damit verbringen sie ihre Nächte.

Da Pernille bei den Sternenkindern gelandet war, wurde dort besonders viel erzählt, denn sie mußten ja noch so viel lernen.

So fand sich Pernille einer Unendlich-Geschichte  wieder und ohne das sie es bemerkte verstrichen mehrere  Tage und Nächte. Zum Glück hatten die NachtFeen sie nicht vergessen und brachten sie sicher wieder in ihr Bett zurück.

Als Penille erwachte hatte sie Sternenstaub an den Füßen und sie wünschte sich, gleich wieder dort oben zu sein… denn die Erzählungen der Sterne sind so schön… etwas schöneres hatte sie noch nie gehört.

Sie bemerkte nun aber auch, daß sie sich ganz schlapp fühlte. Erst jetzt erfuhr sie, wie krank sie gewesen war und mehrere Tage und Nächte durchgeschlafen hatte.

„Das Fieber ist wieder runter, nun geht es hoffentlich wieder aufwärts mit dir, “ sagte man  und sie dachte nur:  „War das alles denn nur ein langer Fiebertraum?“

Doch dann sah sie den glitzernden Sternenstaub im Bett und legte sich lächelnd wieder zurück, „…wer weiß, vielleicht holen mich die Nachtfeen noch einmal ab?“  und schon war sie  wieder eingeschlafen, dieses Mal aber ohne Traum, dafür aber ganz tief und fest um wieder ganz gesund zu werden.

007 12

.

Nachts

008 1

In vielen Nächten tanzt Pernille Pimpernell durch die leeren Straßen.. lachend und still vergnügt genießt sie die ruhigen Stunden. Manchmal geschehen dann  Wunder und die Tore zur Anderswelt öffnen sich… und hin und wieder geht Pernille ein Stückchen über den Hügel…

…aber das ist dann immer ein ganz andere Geschichte!

Pernilles Traum

Als Pernille gestern ins Bett ging prasselte der Regen gegen die Fensterscheiben und mit diesem Geräusch schlief sie ein.

.

Heute morgen schrieb sie gleich ihren Traum auf, denn der war so aufregend und so merkwürdig, den wollte sie auf keinen Fall vergessen.

.

Pernille traf im Garten zwei Frösche, Pipps und Flipps, sie sahen ganz gleich aus, aber das ist bei Fröschen wohl nichts besonders. Sie luden Pernille zu einem Ausflug ein, der Froschkönig hatte heute Geburtstag und so wollten sie ihn besuchen. Das Wetter war ihnen  auch sehr angenehm denn Frösche lieben den Regen.

Zu Pernilles Überraschung kam ein DoppeldeckerBus und holte sie ab… und da sie alle die Fahrt genießen wollten saßen sie hoch oben auf dem Dach des Busses, jeder mit einem großen  Regenschirm.

Sie fuhren in die große Stadt, denn der König der Frösche wohnte dort unter einem alten  Haus, einen Garten mit einem kleinen Teich gab es dort auch und so hatte er alles war man sich als Froschkönig nur wünschen könnte. Deshalb brachte man ihm auch keine Geschenke mit, denn er wollte ausdrücklich keine bekommen.

Als sie in der großen Stadt ankamen wurden sie schon erwartet. Der Froschkönig war ein leidenschaftlicher Spieler und suchte immer Mitstreiter.  So verbrachten sie die Nacht unter einer großen Trauerweide mit verschiedenen Gesellschaftsspielen und hatten sehr viel Spaß. Lautes Lachen und Quaken scholl durch die leeren Gärten und Straßen, manch ein Mensch wird sich wohl gefragt haben, das das los sei.

Natürlich gab es einen großen  Geburtstagskuchen. Die Torte war eine Fliegentorte und Pernille schüttelte sich beim Gedanken an die Füllung, sie war ja auch kein Frosch. Doch auch für sie gab es bald ein großes Blatt mit roten Kirschen und so war sie gut bedient.

Als der Himmel langsam heller wurde, kam der DoppeldeckerBus um sie heim zu bringen. Pernille mußte wieder mit einer Leiter aufs Dach klettern, die Frösche Pipps und Flipps sprangen mit einem großem Satz rauf,  Frösche sind ja bekanntlich Weltmeister der hohen und weiten Sprünge.

Fröhlich winkten sie dem König zu und sagten noch einmal „DANKE!“ für die gelungene Nacht.

Beim König war es einfach toll und Pernille freute sich sehr als  er sie alle wieder einlud. Beim nächsten großen Regen wollten sie wieder zu ihm fahren, so war die Verabredung.

Die Heimfahrt verging den drei Reisenden schnell, den sie sangen, besser gesagt quakten in bester Laune.

.

Merkwürdig war allerdings, das Pernille ganz naße Füße hatte, als sie morgens aufwachte und ihr Nachthemd war voller Schlammspritzer… war das doch mehr als ein Traum???

1